St. Viktor-Dom - Baugeschichte

 

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Ein kurzer Abriss der Baugeschichte:

 

4./5. Jh.

Schlichte Fachwerk- und Holzpfostenbauten als Totenmemorien über spätantiken Gräbern.

6. Jh.

Erster Steinbau aus römischem Abbruchmaterial.

um oder nach 752/68

Bau einer karolingischen Saalkirche mit Rechteckchor; Chorschranke verweist auf beginnendes Stiftsleben.

um 800

Erweiterung der Saalkirche mit Anbau von Klostergebäuden.

Anfang 9. Jh.

Neubau einer Stiftskirche mit halbrunder Chorapsis; wenige Jahrzehnte später durch den ersten monumentalen dreischiffigen Kirchenbau ersetzt.

863

Zerstörung durch die Normannen.

Mitte 10. Jh.

Der urkundlich nicht nachweisbare Neubau eines ottonischen Dombaus wird vermutlich 967 eingeweiht.

11./12. Jh.

Nach Bränden und Wiederherstellungen wird der Ostteil der Kirche 1128 durch Norbert von Xanten als Erzbischof von Magdeburg, der Westteil 1165 durch den Kölner Erzbischof neu geweiht.

1180/90 - 1213

Errichtung der staufischen Westchorhalle mit der Doppelturmfassade.

1263

Grundsteinlegung für den gotischen Neubau.

1263 - 1437

Bau des östlichen Teil des Domes bis zum Lettner.

1483 - 1519

Bau des westlichen Teils mit Anschluss an die Westchorhalle und Ausführung des Südportals.

1543 - 1546

Bau des spätgotischen Kreuzgangs.

1544

Mit der Weihe der Hl.-Geist-Kapelle ist der Xantener Dom vollendet.

1802

Dom und Stift gehen im Zuge der Säkularisation in den Besitz der katholischen St. Viktor-Gemeinde über.

1857 - 1868

Restaurierungs- und Erhaltungsarbeiten durch Cuno.

1925

Einrichtung einer ständigen Dombauhütte.

1933

Entdeckung des Doppelgrabes unter dem Hochchor.

1936

Weihe der über den Ausgrabungen errichteten Krypta durch Bischof Galen.

1945

Schwerste Kriegszerstörungen des Domes und der Stadt.

1946

Beginn der Wiederherstellung von Dom und Stiftsgebäuden.

1966

Große Viktortracht und Einzug in den wiedererstandenen Dom.